Der Aufbau eines Schnittsystems

Maximilian Klampfl by Maximilian Klampfl
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Postproduktion - Videoschnitt - Schön und gut, aber wie ist so eine Software eigentlich aufgebaut und wo finde ich was in den ganzen Schnittprogrammen?

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Hier noch einmal der Aufbau im Überblick

Filmschnitt

Der Aufbau

Der Aufbau eines Schnittsystems ist nahezu überall identisch oder zumindest ähnlich.
Deshalb ist es recht leicht, sich in neue Systeme einzuarbeiten. Dieses Dokument offenbart Ihnen erste Einblicke in die Funktion und den Aufbau eines Schnittsystems. Im Folgenden ist häufig von einem bzw. zwei Monitoren die Rede.
Man kann die einzelnen Bereiche auch auf weitere (echte) Bildschirme/Monitore legen,
allerdings werden die einzelnen Bereiche auch nebeneinander verwendet um die Unterschiede zwischen den Bildern eher zu sehen oder einen bessern Überblick zu haben.

Filmschnitt Importbereich Rohmaterial Adobe

Importbereich für Rohmaterial

Dieser Bereich enthält all Ihre Dateien, die Sie bearbeiten oder in Ihr Video aufnehmen wollen. Das können Bilder (JPEG; PNG; TIFF), Dokumente (PDF) oder Filmmaterial (MOV;...) sein. Auch Sequenzen werden in diesem Bereich abgelegt.
Eine Sequenz ist normalerweise ein Teil eines Videoclips. In diesem Fall ist eine Sequenz aber Ihr Schnittprojekt, welches die Timeline enthält und absichert.
Jegliche Einstellungen und Änderungen in der Timeline werden (Bsp. FCP7) in der Sequenz gesichert.

Programmmonitor

Vorschau der Timeline 
(auch: Programmmonitor)

In diesem Bereich können Sie den Clip, den Sie in der Timeline zusammengefügt haben ansehen und kontrollieren.
Dieser Monitor zeigt das Endergebnis des Clips. 
Bei professionellen Schnittsystemen gibt es auch einen extra Bereich mit dem Sie Ihren fertigen Clip oder Ihr Quellmaterial auf einem externen Bildschirm betrachten können.

Timeline Video, Audio

Timeline

Die Timeline ist der Teil Ihres Schnittsystems, in dem „die Magie stattfindet".
Hier wird Ihr Rohmaterial, welches Sie vorher über den Quellmonitor eingegrenzt haben zusammengefügt und kann entsprechend verschoben werden. 
Die Timeline wird unterteilt in Audio und Videospuren.
Je nach Schnittsystem steht dem Cutter (die Person, die das Video schneidet und verarbeitet) eine unterschiedliche bis unbegrenzte Anzahl an Spuren zur Verfügung. Man benötigt mehrere Videospuren um bestimmte Effekte wie z.B. den Greenscreen Effekt o.Ä. durchführen zu können sowie weitere Elemente wie z.B. Wasserzeichen zu platzieren.
Audiospuren fungieren im Prinzip wie eine Art Mischer, hier können Sie verschiedene Sounddateien zusammenfügen und auch Atmo (Audioaufnahme der puren Umgebungs und Hintergrundgeräusche) unterlegen.

Oberfläche Videoschnitt Software © 2014 Maximilian Klampfl
Letzte Änderung amSonntag, 23 November 2014 22:25
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